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EUROKONGRESS GmbH
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Programm

Freitag 27. Januar 2023

13:00 Uhr Begrüßung & Grußworte
13:30 Uhr

Evidenzbasierte Arbeitsweise für die Arzneimittelinformation – was können wir neu lernen? (i)
Dr. Dorothea Strobach, München

[1] Die 2021 verabschiedete Neufassung der Leitlinie der ADKA „Arzneimittelinformation aus Krankenhausapotheken“ enthält neu Evidenzaspekte zu verschiedenen Arbeitsschritten. Was ist bekannt und wo sind Lücken?
[2] Die Serviceleistung Arzneimittelinformation ist international sehr unterschiedlich organisiert. Was können wir aktuell aus anderen Ländern lernen?
[3] Seit 2017 führt die ADKA einen jährlichen Ringversuch Arzneimittelinformation durch. Was lernen wir daraus für eine evidenzbasierte Arbeitsweise?

14:00 Uhr

Fit for-ward! Wissensmanagement für Stationsapotheker (i)
Christian Sommer, Hamburg

[1] Analyse und Zielsetzung
[2] Konzepte und Methoden
[3] Evaluation und Kommunikation

14:30 Uhr

Werkzeugkasten Arzneimittelinformation – ein Update (i)
Wolfgang Erdmann, Mühlheim

[1] Im Bereich der Arzneimittelinformation besteht die Herausforderung darin, aus einer Flut an digitalen Informationen die relevanten Fakten herauszusuchen.
[2] Recherche und Informationsverarbeitung erfordern die Nutzung geeigneter Tools.
[3] Neue oder verbesserte Werkzeuge können den eigenen Workflow effizienter und effektiver machen.

15:00 Uhr Kaffeepause
Ausstellung & Posterpräsentation
15:45 Uhr Workshops & Vorträge – Block A
17:30 Uhr ›Meeting‹ in der Ausstellung
20:00 Uhr Abendveranstaltung (nur mit Anmeldung)

Samstag 28. Januar 2023

08:00 Uhr Symposien (bis 08:45 Uhr)
09:00 Uhr Posterpreisverleihung
09:10 Uhr

Nicht nur alles was Recht ist – AMTS einmal anders recherchiert (i)
Dr. Dagmar Horn, Münster

Analog einer Recherche zu einer pharmazeutischen Anfrage, muss auch AMTS selbst aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden, um mit den gewonnenen Erkenntnissen diese langfristig im Gesundheitssystem als zentralen Dreh- und Angelpunkt zu verankern.
Die Aspekte und Perspektiven, die es hier zu berücksichtigen gilt sind vielfältig und Informationen dazu teilweise erst nach einem zuerst ungewohnten Ansatz und umfangreicher Recherche zu finden. Werden jedoch neben rein pharmazeutischen Informationen insbesondere rechtliche Grundlagen und auch die Perspektive des Krankenhausmanagements mitberücksichtigt, so wird der Stellenwert von AMTS gerade in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung und begrenzter Ressourcen sehr viel deutlicher.

09:40 Uhr

ECMO – „intensiv“ im Fokus! Was müssen Stationsapotheker:innen bei der Medikation beachten? (i)
Dzenefa Alihodzic, Hamburg

[1] Funktionsprinzip und Grundlagen der ECMO
[2] Welchen Einfluss hat die ECMO auf die Pharmakokinetik von Antiinfektiva?
[3] Was bedeutet dieses für die klinische Praxis?

10:10 Uhr Kaffepause
Ausstellung & Posterpräsentation
10:30 Uhr

Verlängerung der QTc-Zeit – Von den physiologischen Hintergründen zum Medikationsmanagement (i)
Dr. Benedict Morath, Heidelberg

Eine Vielzahl von Arzneimitteln hat das Potential die QTc-Zeit zu verlängern. Die Verlängerung der QTc-Zeit kann bekannterweise mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Torsade-de-Pointes Tachykardien assoziiert sein, die im schlimmsten Fall zu Kammerflimmern oder einem plötzlichen Herztod führen können. Dabei ist es im Medikationsmanagement häufig schwierig abzuschätzen, wie groß das Risiko im konkreten Fall wirklich ist und wie dieses am besten adressiert werden kann.
Ein Blick auf die zugrundeliegenden Mechanismen und den Einfluss verschiedener Arzneimittel auf die kardiale Erregungsleitung verdeutlicht, dass die QTc-Zeit ein wichtiger Parameter ist, der aus dem EKG berechnet werden kann. Jedoch ist vor allem die Heterogenität in der transmuralen Repolarisation für das Auftreten von Torsade-de-Pointes Tachykardien ursächlich. Ist eine verlängerte QTc-Zeit vielleicht viel mehr ein Surrogatparameter als ein absoluter Risikomarker?
In diesem Vortrag sollen der Einfluss von Arzneimitteln auf die kardiale Erregungsleitung diskutiert, die physiologischen Prozesse beleuchtet und der Einfluss der heterogenen transmuralen Repolarisation gezeigt werden. Diese Hintergründe als auch die Kenntnis von etablierten Risikofaktoren, helfen in der klinischen Routine praktische Empfehlungen für das Medikationsmanagement abzuleiten, die zu einer sicheren und wirksamen Arzneimitteltherapie beitragen.

11:00 Uhr

Keep cool – wie Sie in schwierigen Kommunikationssituationen gelassener agieren
Matthias Beckmann, München

11:45 Uhr Mittagspause
Ausstellung & Posterpräsentation
13:00 Uhr Workshops & Vorträge – Block B
14:45 Uhr Kaffeepause
Ausstellung & Posterpräsentation
15:15 Uhr Workshops & Vorträge – Block C
17:00 Uhr Ende

Änderungen Vorbehalten