Interner Bereich

Als Teilnehmer*in des ersten virtuellen Kongresses können Sie sich vom 08.02. bis 14.03.2021 hier in den internen Bereich einloggen.
Sehen Sie sich die Aufzeichnungen vom ersten virtuellen Kongress an, besuchen Sie die Posterausstellung inkl. Video-Präsentationen durch die Autoren und greifen Sie auf weitere Vorträge zu.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei!
Ihr Ausschuss Arzneimittelinformation

Satelliten-Symposien

Die Satelliten-Symposien stehen allen Teilnehmer*innen des Kongresses auch nach dem Live Event bis einschließlich 14. März 2021 zum Selbststudium zur Verfügung.

Sie können sich ab dem 8. Februar 2021 jederzeit einloggen und diese in Video-Format ansehen.

Symposium der Firma ID GmbH & Co. KGaA, Berlin

Patienten- und Medikationssicherheit verbessern mit Closed Loop Medication Management
Referent: Dr. Robert Haberzettl

Der Medikationsprozess im Krankenhaus ist ein Hochrisikoprozess mit vielen Einzelschritten unter Beteiligung von verschiedenen Heilberufen, was ein Auftreten von Medikationsfehlern begünstigt. Tatsächlich stellen Medikationsfehler für Patienten im Krankenhaus eines der größten Risiken für ihre Gesundheit dar und ein Teil dieser Fehler sind vermeidbar. Gegenwärtig ist die Verbesserung der Qualität im Krankenhaus im politischen Geschehen ein Schwerpunkt, es soll unter anderem, die Arzneimittelversorgung durch die Anwendung von Technik verbessert werden.

Das Medikationsmanagement kann durch einen geschlossene Medikationsprozess die medikamentösen Versorgungsqualität im Krankenhaus optimieren. Die Versorgung im Closed Loop mit der elektronischen Erfassung von Verordnungen in ID MEDICS®, der anschließenden pharmazeutischen Validierung in ID PHARMA APO mit angeschlossener Nutzung von Unit-Dose-Automaten verschlankt den Prozess der Arzneimittelversorgung. Durch die Dokumentation der Verordnungen wird die Arzneimittelprüfung erleichtert, da die Prüfung alle notwendigen Parameter einbezieht. Die gleiche Sicht auf die Verordnung inklusive der Anzeige der Änderungen sowie den Status der Herstellung direkt in ID MEDICS® schafft Transparenz für alle Beteiligten.

Der Krankenhausapotheker ist der zentrale Fachmann in diesem Prozess, der zu einer höheren Arzneimitteltherapiesicherheit und Patientensicherheit führt. Unterstützt wird dieser in seiner Arbeit durch ID PHARMA APO, dass den Apotheker in seiner Arbeit bei der Medikationsanalyse und eine pharmazeutische Validierung hilft sowie die Ansteuerung von Unit-Dose-Automaten ermöglicht.

Symposium der Firma mediQ, Windisch (Schweiz)

Die Komplexität von Arzneimittelinteraktionen 1+1 ≠2?
Referenten: Rahel Schlatter (pharm ETH), Susanne Schlienger (pharm EPGL)

Beschreibung der Präsentation
Die Präsentation soll dem Publikum einerseits die Komplexität und Herausforderungen von Arzneimittelinteraktionen in Erinnerung rufen und die Zuhörer andererseits für den zielführenden Umgang mit gängigen Interaktionstools sensibilisieren.

Neben einem statistischen Überblick bezüglich Relevanz und Auswirkungen von Interaktionen im medizinischen Alltag wird das Zusammenspiel von Pharmakodynamik und Pharmakokinetik im Licht der Arzneimittelinteraktionen beleuchtet, respektive kurz repetiert. Ein Überblick über die bekannten Enzym- und Transportergruppen dient dem Auffrischen von Grundkenntnissen über die Entstehung und Relevanz von Arzneimittelinteraktionen. Weitere endogene und exogene Keyplayer wie Lifestyle-Faktoren und genetische Prädispositionen, welche im multifaktoriellen Feld von Arzneimittelinteraktionen mitmischen, werden praxisnahe dargelegt und deren Einfluss auf die Interaktionsanalysen beschrieben.
Ein Überblick über die Funktionsweise gängiger Interaktionstools soll zudem die Bedeutung einer ganzheitlichen Analyse und Interpretation von Arzneimittelinteraktionen unterstreichen. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt schlussendlich auf der Sensibilisierung der Zuhörer in Bezug auf eine zielführende Interpretation von Interaktionsanalysen. Einige beispielhafte und praxisnahe Beispiele aus dem Klinik- sowie Offizinalltag runden die Präsentation ab. Ebenfalls erhalten die Zuhörer Inputs zur eigenständigen Recherche von Arzneimittelinformationen.

Lernziel
Die Präsentation bietet den Zuhörern ein erweitertes Verständnis hinsichtlich der Grenzen sowie der Chancen von Interaktionsprogrammen. Es werden Lösungsansätze zum zielführenden Umgang mit Interaktionstools aufgezeigt, wodurch die Resultate aus Interaktionstools einfacher interpretiert werden können und die Abstraktion auf die individuelle Patientenebene erleichtert wird.

Zielgruppen
Pharmazeuten, Kliniker, Ärzte, Pflegepersonal

Symposium der Firma Pharmacosmos GmbH, Wiesbaden

FOKUS Eisenmangel - Managementstrategien 2.0

  • Patient-Blood-Management – der Weg aus der „Krise“
    Referent: Dr. Thomas Wiederrecht, D.E.S.A., Oberarzt der Anästhesie am Alb-Donau Klinikum, Blaubeuren
  • Anämie und Pandemie – Versorgungsqualität mit i.v.-Eisen
    Referent: Dr. Dirk Keiner, Chefapotheker der Zentralapotheke am Sophien- und Hufelandklinikum, Weimar

 
Inhaltliche Aspekte
Eisenmangel und Eisenmangelanämie sowie deren Diagnostik und Management stehen schon seit längerem im klinischen Fokus. Dabei kommt dem Patient-Blood-Management (PBM) eine besondere Bedeutung zu. Den Blick darauf legt Dr. Wiederrecht mit seiner langjährigen Erfahrung im PBM. Neben den wirtschaftlichen Aspekten der i. v. Eisentherapie stehen auch die patientenindividuellen Faktoren im Blickpunkt seiner Managementstrategien.

Die pharmazeutischen Managementaspekte beleuchtet Dr. Keiner. Der Blick auf viele Therapieoptionen wird u.a. den „Pandemiecharakter“ der Anämie verdeutlichen und vertiefen. Zahlreiche Parameter wie Patientenalter, Co-Medikation und Grunderkrankung sind im Medikationsmanagement bei der Eisensupplementierung im Alltag relevant. Anhand von Fallbeispielen erleben Sie praxisnah den Nutzen, aber auch die Risiken einer angemessenen Eisensupplementierung sowie die Notwendigkeit der Arzneimittelinformation bei einer i. v. Eisentherapie.

Das Symposium verbindet Arzt und Apotheker mit den gleichen Bemühungen einer effektiven und wirtschaftlichen Patientenversorgung mit Eisen.